Honigerlebnis Hinteregger

Honig und mehr - natürlich, gut und gesund

Ein süsses Erlebnis für uns - gemacht von unseren Bienen

Seit ich ein kleiner Junge war, haben mich Bienen fasziniert. Nicht nur wegen des guten Honigs, sondern vor allem wegen ihres emsigen Treibens und ihres Fleißes.

Erst viel später konnte ich meine Leidenschaft zum Hobby machen. Um mir ein umfangreiches und kompetentes Wissen anzueignen war es eine Selbstverständlichkeit, dass ich auch die Prüfung zum Imkerfacharbeiter mit sehr gutem Erfolg ablegte.

Die Arbeit in der Natur und im Einklang mit meinen Bienen ist für mich immer wieder ein Erlebnis.

Nachhaltigkeit ist mir ein großes Anliegen in der Imkerei, Miteinander mit Mensch und Tier

 Verwendung des eigenen Bienenwachses für neue Waben



Woher kommt der Honig und wie kommt es, dass es verschiedene Honigsorten gibt?


Blütenhonig und Cremehonig: Der Grundstoff des Blütenhonigs ist der Blütennektar. Die Bienen werden von den Blüten durch deren Duft angezogen und zum Nektar sammeln eingeladen. Bei dieser Tätigkeit wird das Haarkleid der Bienen auch mit Pollen angereichert, so kommt es bei der nächsten Blüte zur Bestäubung. Die Nektarabsonderung hängt auch von der Pflanzenart, den Bodenverhältnissen, den klimatischen Verhältnissen und der Tageszeit ab. Zur besten Nektarabsonderung kommt es bei hohen Temperaturen und einer hohen Luftfeuchtigkeit.

Wird Blütenhonig während der Kristallisation gerührt bildet sich der Cremehonig. Dazu eignet sich am Besten Blütenhonig von Raps, Sonnenblumen und Löwenzahn, da dieser den höchsten Traubenzuckergehalt aufweist. Cremehonig hat den Vorteil, dass er nicht mehr vom Brot rinnt.

Für das Wohlbefinden des Menschen hat der Blütenhonig eine beruhigende Wirkung, er stärkt die Nerven und geht rasch ins Blut. So hilft er gegen Müdigkeit und Schlafproblemen (Heiße Milch mit Honig)

Waldhonig: Dieser entsteht vom Honigtau, welcher wiederum durch einen süßen Pflanzensaft von Blattläusen, Schildläusen und Blattflöhen abgesondert wird. Die wichtigsten Honigtauerzeuger sind dabei die Fichtenquirlschildlaus und die grüne Tannenhoniglaus. Diese kleinen Helfer stehen in einer Symbiose mit dem Baum. Die Läuse und Flöhe entziehen dem Baum den sogenannten Siebenröhrchensaft, die für sie wichtigsten Aminosuren und geben überschüssige Bestandteile, hauptsächlich Kohlenhydrate ab. Diese Kohlenhydrate werden dann von den Bienen und Waldameisen eingesammelt. Die bedeutendsten Bäume auf denen man für den Waldhonig Honigtauspender findet sind: Fichten Tannen Lärchen, Ahorn, Eichen und Linden.

Waldhonig hat ein dunkelbraunes bis bernsteinfarbenes Aussehen und eignet sich sehr gut als Hausmittel für Atemwegserkrankungen.

Propolis, der wichtigste Stoff im Bienenvolk: ist eine Ansammlung von harzigen, wachsartigen und balsamischen Stoffen, eine Blattknospenerzeugung, die Pflanzen vor Nässe schützt. Propolis wird von Bienen von bestimmten Bäumen und Sträuchern gesammelt und dabei mit ihren Hinterbeinen, wie auch die Blütenpollen, in den Bienenstock transportiert. Das Bienenvolk überzieht den ganzen Bau mit Propolis, verklebt alle Fugen und Ritzen und balsamiert auch das Einflugloch ein, dadurch wir der Stock vor Keimen und Bakterien geschützt. Propolis kommt auf Tannen, Pappeln, Ulmen, Weiden, Kastanien, Eichen und Steinobstbäumen vor.

Die Farbe von Propolis ist rotbraun bis dunkelbraun und hängt von der jeweiligen Baumart ab. Um Propolis zu gewinnen wird ein Kunststoffgitter auf die oberste Rähmchenseite gelegt. Sie Bienen bauen dann die gesamte Gitterfläche fast vollständig zu.

Die wichtigsten Eigenschaften von Propolis sind: eine natürliche antibiotische Wirkung, entzündungshemmend, desinfizierend und es stärkt das Immunsystem. Die empfohlene Dosis ist 3 x 20 Tropfen täglich.